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Mit dieser offiziellen Internetseite möchten wir Ihnen zahlreiche Informationen über die Feuerwehr der Gemeinde Hude geben. Neben Einsatzberichten und aktuellen Meldungen finden Sie hier zahlreiche Informationen zur Geschichte, Organisation und Ausrüstung unserer Wehr.

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Ihre Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hude.

News

Großeinsatz

Alle drei Ortswehren bei Brand in Strohmühle im Einsatz

Am frühen Mittwochmorgen kam es im Huder Ortsteil Vielstedt zu einem Brand in einer Strohmühle. Ein Angestellter bemerkte das Feuer und wählte den Notruf.

 

Um 5.21 Uhr wurde zunächst die Freiwillige Feuerwehr Hude über Melder alarmiert.

 

Schon auf Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Nach dem Eintreffen  ging ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz in die große Halle und erkundete die Lage. In der strohverarbeitenden Maschine war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Der Einsatzleiter entschied sich, aufgrund der starken Rauchentwicklung dazu, die Feuerwehr Altmoorhausen nachzualarmieren.

 

Die Feuerwehrleute konnten die Halle nur mit Atemschutz betreten, um den schwer zugänglichen Brandort zu erreichen.

 

Ein Angestellter der Strohmühle hatte Rauchgase eingeatmet und musste von der Besatzung eines Rettungswagens betreut werden. Ein weiterer Rettungswagen wurde zur Absicherung der Einsatzkräfte angefordert.

 

Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde die Freiwillige Feuerwehr Wüsting um 6.08 Uhr zusätzlich alarmiert. Hinzu kam der Gerätewagen Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee, an dem die Atemschutzgeräteträger ihre eingesetzten Atemluftflaschen, Masken und Lungenautomaten tauschen konnten.

 

Um alle Glutnester erreichen zu können, musste das gesamte Strohsilo entleert und abgelöscht werden. Diese aufwändige Arbeit nahm viel Zeit in Anspruch. Erst gegen 8.30 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkameraden mit 13 Fahrzeugen vor Ort. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann zu Zeit noch nicht beziffert werden.

Weitere Informationen unter Einsätze.

 

Text: Tanja

Bilder: Sabrina

 

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Einsatzübung

Aufwendige Einsatzübung der Feuerwehren Hude und Neuenkoop

Passanten mussten am Montagabend einer ausgeschilderten Umleitung folgen, wenn sie die Königstraße in Hude entlang fahren wollten. Zwischen der Wilhelmstraße und der Brookstraße war diese nämlich für den Verkehr gesperrt- Grund war eine große Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehren Hude und Neuenkoop. Da die beiden Wehren in letzter Zeit oft gemeinsam zu Einsätzen alarmiert wurden, war es an der Zeit, nicht nur, wie schon des Öfteren, das Zusammenspiel bei Brandeinsätzen sondern auch einmal bei Verkehrsunfällen zu proben.

 

Aus diesem Grund hatten die Huder Feuerwehrkameraden Jens Neemann, Gerd Ammermann und Thorben Barghorn sowie Tammo Wenke von der Feuerwehr Neuenkoop eine groß angelegte Übung ausgearbeitet.

 

Das Unglücksszenario eines schweren Verkehrsunfalls zwischen mehreren PKW sowie einer landwirtschaftlichen Maschine erforderte viel Organisation, um möglichst reale Bedingungen zu schaffen.

 

Auf der Königstraße war ein Traktor mit einem Vertikutierer in den Gegenverkehr geraten und kollidierte mit einem entgegenkommenden Polo. Ein nachfolgender PKW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in das Heck des Traktors wo er unter dem Vertikutierer zum stehen kam. Ein weiterer Polofahrer erkannte die Unfallsituation zu spät und versuchte auszuweichen. Dabei kam er seitlich in einem Graben zum stehen. Bei dem schweren Unfall wurden drei Erwachsene und ein Kind in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und auch der Traktorfahrer wurde verletzt und konnte sein Gefährt nicht mehr verlassen.

 

Viel Arbeit also für die eingesetzten Rettungskräfte: sie mussten die Verletzten (dargestellt durch Feuerwehrleute und eine Puppe) betreuen, aus ihren zerstörten Fahrzeugen befreien. Dabei kamen hydraulisches Rettungsgerät wie Schere und Spreizer sowie Stempel und Hebekissen zum Einsatz. Außerdem musste die Rettung möglichst schonend durchgeführt werden, um die eingeklemmten nicht weiter zu verletzen. Zusätzlich musste der Brandschutz sichergestellt werden.

 

Die Kameraden der beiden Feuerwehren arbeiteten dabei ruhig und konzentriert zusammen und konnten viel Lehrreiches aus dieser gemeinsamen Übung mitnehmen.

 

Auch wenn sich niemand eine solche Situation im wahren Leben wünscht, können die Feuerwehrleute nun viel gelassener und routinierter in solch einen Einsatz gehen. Dies kommt dann möglichen Opfern zugute, die schnell und professionell gerettet werden können, weil die Zusammenarbeit der beiden Wehren besser funktioniert. Auch zukünftig sind weitere gemeinsame Übungen der benachbarten Feuerwehren geplant.

 

 

Text: Tanja

Bilder: Jens Neemann, Feuerwehr Hude

 

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Erfolgreicher Laternenlauf

Volles Haus beim Laternenlauf der Freiwilligen Feuerwehr Hude

Auf dem Weg zum Huder Feuerwehrgerätehaus am Freitagabend merkte man sofort, wer das gleiche Ziel hatte. Denn aus allen Richtungen strömten Erwachsene und Kinder mit Laternen das Feuerwehrhaus an der Parkstraße an. Trotz des anfänglichen Regens fanden mehr als 500 Besucher den Weg zu der beliebten Veranstaltung. Ortsbrandmeister Jörg Schmidt stieg auf das Dach eines Feuerwehrfahrzeugs um sich bei den vielen Gästen Gehör zu verschaffen. Er bedankte sich für die rege Teilnahme und wünschte allen einen schönen und erlebnisreichen Abend.

 

Der Umzug startete seine etablierte Strecke über die Lindenstraße in Richtung Jägerstraße und zurück über die Meisenstraße. Musikalisch begleitet wurde der Lauf auch in diesem Jahr wieder vom Spielmannszug Neuenkoop-Köterende.

 

Auch für die Kleinsten war die Streck gut zu meistern und am Straßenrand gab es allerhand zu sehen, denn viele hatten ihre Vorgärten zu diesem Anlass toll geschmückt.

 

Wieder am Feuerwehrgerätehaus angekommen, gab es für alle Bratwurst und frische Waffeln zur Stärkung.  Aufgrund der hohen Besucherzahl kam es anfänglich zwar zu langen Schlangen an den Ständen, dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.

 

Als die Gäste die Veranstaltung am späteren Abend verlassen hatten, hieß es für die Kameradinnen und Kameraden noch abbauen, bevor auch sie in den verdienten Feierabend starten konnten.

 

Jörg Schmidt bedankte sich nicht nur bei den vielen Gästen für ihren Besuch, sondern auch bei den Huder Feuerwehrleuten für ihre tolle Arbeit. Bei einem so eingespielten Team wird der Laternenlauf im nächsten Jahr sicher wieder ein großer Erfolg.

 

Text und Bild: Tanja

 

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