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Herzlich willkommen
Mit dieser offiziellen Internetseite möchten wir Ihnen zahlreiche Informationen über die Feuerwehr der Gemeinde Hude geben. Neben Einsatzberichten und aktuellen Meldungen finden Sie hier zahlreiche Informationen zur Geschichte, Organisation und Ausrüstung unserer Wehr.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen !

Ihre Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Hude.

News
 

Wuesting
JHV Wüsting
geschrieben von Tanja am Freitag, den 20.01.2017
 
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wüsting


Als „verdammt ruhig“ bezeichnete Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf das vergangene Jahr für die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Hude. Die 226 aktiven Feuerwehrleute, darunter 16 Frauen, hatten insgesamt 59 Einsätze abzuarbeiten. Darunter 22 Brandeinsätze, 32 Hilfeleistungen und fünf, teils sehr schwere, Verkehrsunfälle. Alle Einsätze haben die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde vor keine Probleme gestellt, was für den guten Ausbildungsstand der Huder Wehren spricht.
Genau wie Bürgermeister Holger Lebedinzew ging Hattendorf auf den Gefahrguteinsatz vor zwei Wochen bei der Firma Büfa in Altmoorhausen ein. Dort war 37-prozentige Salzsäure ausgelaufen, die höchste Lösung die überhaupt herstellbar ist. Dies war ein extremer Gefahrguteinsatz, den es in der Form noch nicht im Landkreis gegeben hat. Er bedankte sich ebenso wie der Bürgermeister für diesen außergewöhnlichen Einsatz und für die geleistete Arbeit im gesamten Jahr 2016.
Auch Holger Lebedinzew hatte sich bei dem Gefahrgutunfall ein Bild von der Lage vor Ort gemacht, wobei ihm zwei Dinge besonders beeindruckt haben. Zum einen die Kooperation und Zusammenarbeit unter den Freiwilligen Feuerwehren und mit der Berufsfeuerwehr sowie weiterer Hilfsorganisationen. Er stellte fest, dass das Netzwerk funktioniert und zeigte sich zuversichtlich, sollte es wieder zu solch übergreifenden Einsätzen kommen.
Zum anderen war Lebedinzew begeistert von der Bereitschaft der Feuerwehrleute, Leib und Leben zum Wohl der Allgemeinheit einzusetzen. Die Arbeit der Feuerwehren ist nie ganz gefahrenfrei und er bewundert den Mut und das Können, mit dem die Einsatzkräfte das Problem bei Büfa hervorragend gelöst haben.




Als weiteren Gast konnte der Wüstinger Ortsbrandmeister Reiner Suhr zur diesjährigen Jahreshauptversammlung Birthe Meidl begrüßen. Seit dem 1. August 2016 ist sie bei der Landesbrandkasse Leiterin der Geschäftsstelle Hude. Meidl weiß, wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ist, nicht nur durch ihren Beruf sondern auch durch ihr ehrenamtliches Engagement. Sie leitet die Ortsgruppe der DLRG Wiefelstede und arbeitet dort auch mit der Feuerwehr zusammen, zum Beispiel, wenn es um die Truppmannausbildung geht. Sie überreichte Ortsbrandmeister Reiner Suhr als kleine Anerkennung einen Scheck in Höhe von 250 Euro von der Öffentlichen Landesbrandkasse.
Obwohl im vergangenen Jahr deutlich weniger Feuerwehreinsätze in Wüsting verzeichnet wurden, gab es doch eine deutliche Zahl an geleisteten Stunden, die die Feuerwehrleute ehrenamtlich absolviert haben. 4902,17 Stunden Arbeit teilen sich auf in Einsatzstunden, Übungen, Dienste und Ausbildung. Zu einem Brandeinsatz und einer Auslösung von einer Brandmeldeanlage wurden die Wüstinger im letzten Jahr alarmiert. Hinzu kommen sechs Hilfeleistungen, bei denen wirklich alle dabei war: Tierrettung, Tragehilfe, Gasaustritt, Wasser im Keller, Baum auf Haus und das Suchen einer vermissten Person. Suhr bedankte sich bei seinen Kameraden für die geleistete Arbeit und bei seinem Stellvertreter Frank Claußen für die tolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig mahnte er, die Dienstbeteiligung nicht schleifen zu lassen. Man habe sich viel überlegt, um den Dienst attraktiver zu gestalten. Zudem gab es innerhalb der Feuerwehr Wüsting eine Abstimmung, durch die festgelegt wurde, dass der Dienst künftig Donnerstagabends stattfinden wird.
Die Wahlen, die an diesem Abend auf der Tagesordnung standen, wurden alle einstimmig beschlossen. Jörg Jannasch wurde als Gerätewart wiedergewählt, Torben Wichmann als Sicherheitsbeauftragter, Michael Spreen als Bootswart und Wolfgang Mertins als sein Stellvertreter. Kassenprüfer Frank Emken schied turnusgemäß aus seinem Amt aus, sein Nachfolger ist Andre Rohde. Thomas Mönnich bleibt im Festausschuss, hinzu kommen Georg Schecke und Marcel Schröder.
Der größte Tagesordnungspunkt der Versammlung waren die Beförderungen und Ehrungen. Frank Janzen, Georg Schecke und Ole Claußen wurden zu Feuerwehrmännern ernannt. Kevin Maas und Felix Göhring sind nun Oberfeuerwehrmänner, Mike Haye und Sven Reuter wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Vor Kurzem wurde Kamerad Torben Wichmann bereits auf Kreisebene zum Oberlöschmeister ernannt. Andre Rohde erhielt währen der Versammlung den Dienstgrad des Löschmeisters.
Das Feuerwehrehrenzeichen für 25-jährige Dienste des Landes Niedersachsen erhielten Andreas Carstens, Jens Carstens, Frank Emken und Frank Grummer.




Das Abzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielten Karl Heinz Mönnich, Wilfried Carstens, Wilfried Menkens und Franz Wragge.
Mit einem positiven Blick in die Zukunft konnte der Wüstinger Ortsbrandmeister Reiner Suhr die Jahreshauptversammlung am Freitagabend nach rund zwei Stunden schließen.
 
 
Altmoorhausen
Gefahrgutunfall
geschrieben von Tanja am Dienstag, den 10.01.2017
 
Großaufgebot an Rettungskräften bei Gefahrgutunfall in Altmoorhausen im Einsatz


Mehr als 200 Rettungskräfte aus dem gesamten Landkreis Oldenburg waren am Montagabend mit rund 38 Fahrzeugen im Gewerbegebiet Altmoorhausen im Einsatz.
Bei einem dort ansässigen Chemikalienhandel war es zu einem Unfall mit schweren Folgen gekommen. Bei Lager- und Rangierarbeiten mit einem Gabelstapler in einer der Werkshallen rutschte ein Fass mit 1000 Litern Salzsäure ab und stürzte zu Boden, wo es sofort Leck schlug. Durch die giftigen Dämpfe wurde der Gabelstaplerfahrer schwer und zwei weitere Arbeiter leicht verletzt.
Umgehend wurden um 17:47 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Altmoorhausen, Hude, Kirchhatten sowie der Fernmeldezug und der Gefahrgutzug des Landkreises Oldenburg alarmiert. Hinzu kamen mehrere Rettungswagen und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Hude. Als die ersten Einsatzkräfte aus Altmoorhausen bei der Firma an der Autobahn eintrafen, war bereits das gesamte Firmengebäude stark verqualmt und giftige Dämpfe zogen über das gesamte Gelände. Sofort wurde durch den Altmoorhauser Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Andreas Wicht die Feuerwehr Wüsting als Verstärkung nachgefordert.



Die Feuerwehr Altmoorhausen, die als eine der wenigen Feuerwehren im Landkreis Oldenburg über Chemiekalienschutzanzüge (CSA) und speziell darauf geschultes Personal verfügt, begann sofort mit einer Lageerkundung.
Die Kräfte der weiteren Feuerwehren sammelten sich in der Nähe auf dem Gelände eines Pflanzengroßhandels, um die weitere Vorgehensweise zu planen.
Vorerst wurde versucht, die giftigen Dämpfe mittels Wasser niederzuschlagen, was nicht zum gewünschten Erfolg führte. Desweiteren wurde die ausgelaufene Salzsäure mit Bindemittel an einer weiteren Ausbreitung gehindert. Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Währenddessen wurden anliegende Firmen umgehend evakuiert, um die Menschen vor den giftigen Säuredämpfen zu schützen. Die evakuierten Personen wurden dann durch die SEG Hude betreut.
Da das Aufbringen des Bindemittels und das absaugen der vielen Liter Säure sehr mühsam und zeitraubend ist, wurden im Verlauf des Einsatzes immer weitere CSA und Träger benötigt. Nur speziell geschultes Personal darf in den Anzügen mit umluftunabhängigem Atemschutz arbeiten. Die Einsatzdauer pro Träger ist kaum länger als zwanzig Minuten, denn jeder Anzug muss nach dem Einsatz dekontaminiert werden, bevor der Träger ihn wieder abstreifen kann. Jeder CSA darf nur einmal pro Einsatz verwendet werden und muss anschließend aufwändig in der Feuerwehrtechnischen Zentrale gereinigt werden. Aufgrund dieser Tatsachen wurden die Feuerwehren Wardenburg, Wildeshausen und Ahlhorn nachalarmiert, die ebenfalls über CSA verfügen. Da aber auch diese Mittel bald ausgeschöpft waren, wurden weitere Anzüge bei den Berufsfeuerwehren Oldenburg und Delmenhorst sowie bei der Werksfeuerwehr der ExxonMobil angefordert.



Auch der Gefahrgutzug des Landkreises Ammerland wurde zur Unterstützung nach Altmoorhausen alarmiert.
Rund 22 Trupps a´ zwei Personen trugen im Verlauf des Einsatzes schwere Chemiekalienschutzanzüge. Hinzu kamen rund 8 Trupps, die zur Dekontamination der Anzüge ebenfalls leichte CSA tragen mussten.
Damit die evakuierten Mitarbeiter der anliegenden Firmen endlich Feierabend machen konnten, belüfteten Kräfte der Feuerwehr Kirchhatten die Gebäude um sie kurzfristig betretbar zu machen. Die Arbeiter konnten dann schnell ihr Hab und Gut an sich nehmen, die Türen schließen um den Heimweg anzutreten.
Die SEG Sandkrug wurde am späten Abend alarmiert, um die Rettungskräfte bei diesem langen und kräftezehrenden Einsatz bei frostigen Temperaturen mit Lebensmitteln und Getränken zu versorgen.
Das Aufnehmen der Salzsäure sowie der langwierige Abbau der Einsatzmittel dauerte bis iin die Nacht an. Erst gegen 3:15 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet.


Bilder: Christian Bahrs, KPW

Weitere Bilder gibt es hier
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Hude
Vogelgrippe
geschrieben von Tanja am Dienstag, den 27.12.2016
 
Vogelgrippe in Hude ausgebrochen-Feuerwehr im Einsatz


Irgendwie hatte man schon damit gerechnet, am Dienstagvormittag gab es dann die Gewissheit: die Vogelgrippe vom Typ H5N8 ist im Klosterort ausgebrochen. Bereits am Wochenende waren in Brettorf (Gemeinde Dötlingen) im Landkreis Oldenburg tausende Tiere gekeult worden, nachdem dort der Virus ausgebrochen war.
In Brettorf war die Feuerwehr genauso im Einsatz, als die Tiere getötet werden mussten, wie auch heute in Hude.



Frühzeitig informierte der Huder Ortsbrandmeister Jörg Schmidt seine Kameraden, dass ein Einsatz von acht bis zehn Stunden auf sie zukommen würde. In erster Linie wurden Atemschutzgeräteträger benötigt, die im Notfall die eingesetzten Leute des Veterinäramtes retten sollten. Die rund 22 000 eingestallten Puten wurden mit Gas getötet, was natürlich auch eine Gefahr für die Personen darstellte, die für die Durchführung der sogenannten Keulung zuständig waren. Sollte es hier zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten kommen, könnte die Feuerwehr umgehend eingreifen.
Der Einsatz für die Huder Feuerwehrleute begann um 16:30 Uhr und wurde aufgrund der langen Dauer in zwei Schichten eingeteilt. Um 20:30 Uhr kam die Ablösung für die ersten neun Kameraden am Einsatzort. Weitere neun Einsatzkräfte übernahmen dann die Schicht bis zum späten Abend.
Glücklicherweise kam es in beiden Schichten zu keinerlei Vorfällen. Die 16 Wochen alten Puten wurden ordnungsgemäß getötet und werden in absehbarere Zeit abtransportiert.
Große Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr gab es am Einsatzort an der Leckerhörne nicht, der anliegende Wertstoffhof bleibt allerdings so lange gesperrt, bis alle Tiere abtransportiert sind. Dies geschieht nicht, weil Gefahr für die Gesundheit von Menschen besteht, sondern weil der Verkehr rund um den betroffenen Stall nicht unnötig behindert werden soll, wenn die Spezialfahrzeuge im Einsatz sind.
Die Feuerwehr mahnt zur Ruhe, denn bis zum heutigen Tag gab es noch keinen nachgewiesenen Fall von H5N8 bei einem Menschen.

Weitere Bilder unter Einsatz vom 27.12.2016!
 
 
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