Brandeinsatz

Einsatzbericht - Brandeinsatz Hude 20.12.2017

Datum  20.12.2017 Einsatzort  Vielstedter Straße
Uhrzeit  5.21 Uhr bis 8.30 Uhr Feuerwehr(en)  Altmoorhausen, Hude, Wüsting
Alarmierung

Hude: Melder

Altmoorhausen und Wüsting:   Melder und Sirene

Einsatzkräfte  80
Einsatzart  Brandeinsatz    

Eingesetzte Einsatzfahrzeuge

Altmoorhausen: HLF 20, TLF 3000, RW1, MTW

Hude: ELW, LF 16/12, RW, TLF 3000, MTW

Wüsting: LF 10, MTW, TLF 3000

FTZ Ganderkesee: GWA

Einsatzerläuterung

Am frühen Mittwochmorgen kam es im Huder Ortsteil Vielstedt zu einem Brand in einer Strohmühle. Ein Angestellter bemerkte das Feuer und wählte den Notruf.

 

Um 5.21 Uhr wurde zunächst die Freiwillige Feuerwehr Hude über Melder alarmiert.

 

Schon auf Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Nach dem Eintreffen  ging ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz in die große Halle und erkundete die Lage. In der strohverarbeitenden Maschine war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen. Der Einsatzleiter entschied sich, aufgrund der starken Rauchentwicklung dazu, die Feuerwehr Altmoorhausen nachzualarmieren.

 

Die Feuerwehrleute konnten die Halle nur mit Atemschutz betreten, um den schwer zugänglichen Brandort zu erreichen.

 

Ein Angestellter der Strohmühle hatte Rauchgase eingeatmet und musste von der Besatzung eines Rettungswagens betreut werden. Ein weiterer Rettungswagen wurde zur Absicherung der Einsatzkräfte angefordert.

 

Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde die Freiwillige Feuerwehr Wüsting um 6.08 Uhr zusätzlich alarmiert. Hinzu kam der Gerätewagen Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee, an dem die Atemschutzgeräteträger ihre eingesetzten Atemluftflaschen, Masken und Lungenautomaten tauschen konnten.

 

Um alle Glutnester erreichen zu können, musste das gesamte Strohsilo entleert und abgelöscht werden. Diese aufwändige Arbeit nahm viel Zeit in Anspruch. Erst gegen 8.30 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkameraden mit 13 Fahrzeugen vor Ort. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann zu Zeit noch nicht beziffert werden.

 

Einsatzbilder