Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Einsatzbericht - Hude 02.06.2017

Datum  02.06.2017 Einsatzort  Nordenholzer Straße
Uhrzeit  12.56-14.00 Uhr Feuerwehr(en)  Hude
Alarmierung  Melder und Sirene Einsatzkräfte  25
Einsatzart  Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person    

Eingesetzte Einsatzfahrzeuge

Hude: ELW, MTF, RW, LF

Einsatzerläuterung

Am Freitagmittag kam es auf der Nordenholzer Straße in Hude zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Frau mittleren Alters befuhr die Straße mit ihrem Mercedes Geländewagen in Richtung Langenberg. Aus bisher ungeklärter Ursache kam sie von der Straße ab und prallte gegen einen Baum, direkt vor einer Hofeinfahrt. In dem angrenzenden Garten befand sich ein großes Gebüsch und das Fahrzeug verkeilte sich auf der Seite liegend zwischen Baum und Gebüsch. Die Fahrerin wurde verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer bemühten sich so gut es ging um die Frau und wählten den Notruf.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Hude wurde um 12.56 Uhr über Melder und Sirene alarmiert, hinzu kamen zwei Rettungswagen und die Polizei.

 

Nach einer Erstversorgung der Verletzten durch den Rettungsdienst begann die Feuerwehr damit, die Frau aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Dazu verschafften sie sich seitlich zum Fahrzeug Zugang, wobei Teile des Busches aus dem angrenzenden Garten entfernt werden mussten. Einen zweiten Zugang verschafften die Kameraden sich über den Kofferraum des Geländewagens. In Absprache mit dem Rettungsdienst wurde beschlossen, die Frau durch den Kofferraum aus dem Fahrzeug zu holen. Hierzu wurden das Lenkrad und der Fahrersitz mit einer hydraulischen Schere gelöst. Anschließend wurde die Rückbank des älteren Fahrzeugs abgetrennt.

 

Auf  einem Spineboard( Rettungsbrett) wurde die Frau dann aus dem Fahrzeug gezogen und in einen Rettungswagen gebracht. Dieser brachte die, nach ersten Erkenntnissen, mittelschwer verletzte Frau in ein Krankenhaus.

 

Der zerstörte Geländewagen wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Feuerwehr, die mit 25 Kameraden und vier Fahrzeugen vor Ort war, konnte nach den Aufräumarbeiten gegen 14 Uhr wieder abrücken.

 

Angehörige der Verletzten, die sofort zum Unfallort geeilt waren, bedankten sich herzlich bei den Rettungskräften. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass Menschen solch eine Arbeit so professionell und doch ehrenamtlich machen.

 

 

 

Einsatzbilder