Ausbildung

Truppmannausbildung mit Schwerpunkt Verkehrsunfall in Hude weitergeführt

Im Rahmen ihrer Ausbildung fand kürzlich ein weiterer Übungstag für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren in Hude statt, die gerade ihre Truppmannausbildung absolvieren oder kürzlich durchgeführt haben.

 

Die Truppmannausbildung ist der erste und einer der wichtigsten Lehrgänge in der Ausbildung bei der Feuerwehr. Wenn eine Person in die Feuerwehr eintritt, ist sie zunächst Feuerwehrmannanwärter. Erst wenn sie die Truppmannausbildung erfolgreich absolviert hat, kann die Person zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt werden.

 

Diese Ausbildung findet zunächst über vier Wochen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee statt. Hier werden den Anwärtern die Grundkenntnisse praktisch und theoretisch vermittelt. Im Anschluss an diesen Lehrgang stehen mindestens 80 Stunden Ausbildung in der jeweiligen Ortsfeuerwehr. Dem folgt in der Gemeinde Hude nach circa zwei Jahren eine theoretische Prüfung.

 

Um den neuen Kameraden viel Wissenswertes beizubringen, haben die Feuerwehren in der Gemeinde Hude ein Ausbilderteam für die angehenden Truppmänner aufgestellt. Dieses Team trifft sich regelmäßig und erarbeitet neue Konzepte für die Ausbildung und plant Weiterbildungstage. Diese finden meistens an einem Samstag statt, wobei am Morgen zunächst mit der theoretischen Ausbildung zum jeweiligen Thema begonnen wird.

 

Kürzlich stand das Thema „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ auf der Tagesordnung. Rund 20 Feuerwehrkameraden aus der Gemeinde hatten sich dazu getroffen.

 

Nach gemeinsamen Unterricht im Huder Feuerwehrgerätehaus folgte der praktische Teil auf dem Gelände vor dem Gerätehaus.

 

Zunächst wurden die verschiedenen Geräte für diese Ausbildung von den Fahrzeugen gesucht und erklärt. Dann folgte deren Einsatz am Übungsobjekt. Dazu hatten die Feuerwehren drei schrottreife PKW organisiert, an denen geübt werden konnte.

 

Dabei kamen nicht nur die hydraulischen Geräte wie Zylinder, Schere und Spreizer zum Einsatz, sondern auch einfache Hilfsmittel wie Brechstange und Holz. Mit diesen Werkzeugen konnten die angehenden Feuerwehrleute die Fahrzeugtüren, -dächer und vieles mehr  aufschneiden und abtrennen. Auch das entfernen von Fahrzeugscheiben und das retten von verunfallten Personen wurde geübt.

 

Der gesamte Ausbildungsdienst verlief über den ganzen Tag, nur unterbrochen von einer gemeinsamen Mittagspause.

 

Am Ende des Tages gingen alle Teilnehmer mit dem guten Gefühl nach Hause, viel Wichtiges gelernt oder auch gelehrt zu haben. Dies alles in ihrer Freizeit, ehrenamtlich und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Text: Tanja