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Altmoorhausen
Abschiedsfeier Heinz Schütte
...war wohl nix mit Kohlfahrt...

Fackelumzug anstatt Kohlfahrt, damit hatte der aus Altersgründen zum 29. Februar 2012 ausscheidende Ortsbrandmeister Heinz Schütte, Ortswehr Altmoorhausen, aus der Gemeinde Hude im Landkreis Oldenburg nicht gerechnet. Eigentlich stand am Samstag ab 16 Uhr eine Kohlfahrt von der Feuerwehr Altmoorhausen auf dem Programm, worauf sich der noch amtierende Ortsbrandmeister Heinz Schütte sehr freute. Aber es sollte anders kommen als gedacht.

Kurz nach dem Heinz Schütte mit seiner Frau von Oldenburg nach Hause kam, erhielt er einen Anruf vom hiesigen Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf. Hattendorf teilte Heinz Schütte mit, dass er ihn gleich abholen würde, um mit ihm und der Polizei zu einem Bombenfund in Hurrel zu fahren. Während der „Einsatzfahrt“ erklärte Gemeindebrandmeister Hattendorf den bevorstehenden Einsatz. In einer auf dem Weg liegenden Gaststätte wollten Sie sich mit den Beamten zur Einsatzbesprechung treffen.

Enttäuschung bereitete sich bei Heinz Schütte aus, Gerne wäre er zur Kohlfahrt gefahren. Aber pflichtbewusst wie eh und je ergab sich Heinz Schütte seiner Aufgabe. Aber welche Überraschung erwartete Heinz als sie den Gastraum betraten. Dort saßen Abgesandte der Feuerwehr Kröpelin und Heinz Schüttes Sohn Stephan. Langsam dämmerte Heinz, dass sich wohl doch etwas anderes hinter diesem Einsatz verbarg. Nach der herzlichen Begrüßung aller Anwesenden, erklärten Andreas Wicht und Frank Hattendorf dem Ortsbrandmeister Schütte, dass es keinen Einsatz gab, aber auch keine Kohlfahrt, sondern dass sie jetzt hier in der Gaststube Kaffeetrinken würden und anschließend den Ortsbrandmeister Heinz Schütte wieder nach Hause bringen würden.

Um 18,00 Uhr sollte er in Uniform abholbereit auf die Kameraden warten. Nun wusste Heinz Schütte gar nicht mehr, was an diesem Tag auf ihn zukommen würde.
Gegen 18 Uhr standen der Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf, der zukünftige Ortsbrandmeister Andreas Wicht, sowie der zukünftige stellv. Ortsbrandmeister Stephan Schütte in Uniform vor der Haustür von Heinz Schütte. Nachdem alle drei den ziemlich irritierten Heinz Schütte baten, sich die Uniform an zuziehen, war die Verwirrung von Schütte noch größer. Zumal Heinz Schütte immer noch an die Kohlfahrt glaubte.

In der Uniform baten alle drei Heinz vor die Tür. Dort konnte alle Anwesenden, samt seiner lieben Ehefrau, seinen Kindern und den Nachbarn, die natürlich alle von den Altmoorhauser Feuerwehrkameraden im Vorfeld eingeweiht wurden, den Spielmannzug aus Großenkneten schon von weitem hören. Als der Spielmannzug und die dahinter marschierenden Feuerwehrkameraden auf der Auffahrt von Familie Schütte standen, war Heinz Schütte emotional berührt und sprachlos. Hauke Ellinighusen, ließ den Spielmannszug und die Kameraden stillstehen und schritt mit dem scheidenden Ortsbrandmeister Schütte den Spielmannszug und seine Kameraden ab. Nachdem sich alle Anwesenden aufgewärmt hatten, ging es zu Fuß zum Feuerwehrhaus.

Auf dem Weg zum Feuerwehrhaus standen Heinz Schüttes Kameraden, mit Fackeln bestück entlang der Straße Richtung Feuerwehr Spalier. Der Spielmannszug Großenkneten Schritt voraus, dahinter Heinz Schütte, neben sich Andreas Wicht und Frank Hattendorf, sowie seine Kameraden im „Rücken“. Nachdem alle bei der Feuerwehr Altmoorhausen eintrafen, ließ Hauke Ellinighusen alle Marschierenden rechtsum drehen und rühren lassen zum Essen fassen. Erst als in der Fahrzeughalle das Licht anging, entdeckte Heinz Schütte seine weiteren Gäste.
Einhundertzwanzig Gäste kamen zur geheimen Abschiedsfeier von Heinz Schütte. Das ist wahre Wertschätzung einer besonderen Person. Andreas Wicht, ab dem 01. März Nachfolger von Heinz Schütte, begrüßte alle Gäste und hielt sehr souverän seine offizielle erste Rede, von Nervosität keine Spur.



"Verehrte Gäste, Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Nachbarwehren aus Dingstede, Sandkrug, Kirchhatten und unsere Partnerfeuerwehr aus Kröpelin. Ich freue mich sehr, dass fast alle unserer Einladung gefolgt sind, obwohl zurzeit Karneval und Kohlfahrtsaison ist“, so der zukünftige Ortsbrandmeister Andreas Wicht. „Wir haben uns heute hier getroffen um mit unseren Ortsbrandmeister Heinz Schütte eine tolle Überraschungs- Abschiedsfeier zu feiern.“ Doch vor dem Essen, berichtet Andreas Wicht, über den Werdegang von Heinz Schütte.
Im Mai 1966 trat Heinz in die Feuerwehr Altmoorhausen ein, 1979 bestand Heinz den Lehrgang zum Gruppenführer, 1981/1982 wurde der Zugführer Lehrgang Teil I und Teil II absolviert. Zwei Jahre später hatte Heinz den Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ bestanden. Nachdem Heinz lange als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig war, übernahm er das Amt als Ortsbrandmeister am 01. November 1990, so Wicht.

In den 22 Jahren hat sich vieles in der Feuerwehr verändert. „Alles aufzuzählen, dafür fehlt mir heute Abend die Zeit,“ so Andreas Wicht. „Aber einige wollte ich dennoch ausführen. Der Umbau des Gerätehauses, oder die Beschaffung der Fahrzeuge: das TLF 16/24, der MTW und das HLF 20/16. 22 Jahre Ortsbrandmeister, das sind nicht nur Einsätze gewesen die du geleitet hast. Es ist dir immer wieder gelungen alle Einsatzkräfte nach den vielen Einsätzen in den 22 Jahren gesund wieder zu ihren Familien zurück zu bringen. Zum Schluss möchte ich nicht vergessen, mich bei dir zu bedanken. Nicht nur das mir die Zeit als stellvertretender Ortsbrandmeister sehr viel Spaß gemacht hat, was viel Wichtiger war, dass ich bei dir sehr viel Erfahrungen sammeln konnte.

Du hinterlässt große Fußabdrücke, ich werde versuchen in deine Fußstapfen zu treten und versuche sie gut wie möglich auszufüllen. Habt etwas Geduld mit mir, denn der Mensch wächst mit seinen Aufgaben,“ so Andreas Wicht zum Schluss seiner Rede.

Auch Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf bedankte sich voller Wertschätzung bei „seinem“ Heinz Schütte für seine geleistete Arbeit und fügte hinzu, dass er 20 Jahre unter seiner Führung immer gerne als Gruppenführer tätig war. Viele Weggefährten ließen es sich nicht nehmen, sich bei Heinz Schütte für seine immer fachliche Arbeit und seinen kameradschaftlichen Geist zu bedanken. Auch Ernst-August Müller, ehemaliger Kreisbrandmeister, freute sich über die Einladung und bedankte sich in einer Rede bei dem scheidenden Heinz Schütte. Bevor Heinz sich bei allen Kameraden/innen der Feuerwehr Altmoorhausen für diese tolle Abschiedsfeier bedankte und nochmal deutlich betonte: dass ein Ortsbrandmeister nichts ohne seine Mannschaft ist, bekam er von seiner Mannschaft einen Hydranten für den Garten geschenkt. Dieser wurde von Stella, ihrer Schwester Steffi T. und Thomas Quitsch neu gestrichen.



Seit Januar bereiteten Andreas Wicht, Frank Hattendorf, Stephan Schütte, Hilmar Timpe und Hauke Ellinighusen die „Kohlfahrt“ vor. Alle, bis auf einen Kameraden wussten, dass es keine Kohlfahrt geben wird sondern eine geheime Abschiedsfeier für Heinz Schütte. Alle, ob Ehefrau Dagmar, Heinz Kinder, Nachbarn oder Freunde von Heinz und viele andere Personen, haben bis zum Schluss nichts verraten.

War wohl nix mit der Kohlfahrt, Heinz. Aber was ist schon eine Kohlfahrt gegenüber so einer tollen geheimen Abschiedsfeier, oder Heinz?
Bleib wie Du bist Heinz, nur aus diesem Grund sind alle der Einladung gefolgt und gerne Deine Gäste gewesen.

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